Übungen zur
Klausur
„Wissenschaftliche“ Abgrenzung der Begriffe Internet- und
Onlinemarketing und Nennung von mind. 3 Maßnahmen:
Internet- oder Webmarketing umfasst alle Maßnahmen auf der Präsenz resp. Seite. Die marketingtechnisch-relevante Präsenz ist meist die eigene Webseite.
Unter Onlinemarketing sind alle Maßnahmen begriffen, die
dafür sorgen, dass User bzw. Besucher
auf die Präsenz geleitet werden. Düweke und Rabsch nennen acht Disziplinen
des OM, zum Beispiel Email-Marketing,
Search-Engine-Markting (darin SEO und SEA), Affiliate-Marketing, Banner- oder
Social Media Marketing. Sie können auch
als Maßnahmenbündel bezeichnet
werden. OM beschreibt eher die unternehmerische/Geschäftsseite. Hiermit sollen direkt Geschäfte gemacht werden
können bzw. ein Geschäft angebahnt werden.
Eine Internetwerbeaktion
ist ein Teil des Marketing-Mix
(Product, Price, Placement, Promotion). Das Gewicht der Internetpräsenz in
einem Geschäftsmodell entscheidet darüber, welche Bedeutung und welchen Anteil
des Online-Marketing im gesamten Marketingprozess hat (Lammentt).
2. Wie
können sich E-Mailmarketing und Suchmaschinenmarketing gegenseitig ergänzen?
(Tipp: Denken Sie an die einzelnen
Disziplinen innerhalb von SEM)
Email-M ist eine Form des Direktmarketings. Emails sie sind
individualisierbar und auf spezielle Empfängergruppen ausgerichtet (Targeting).
Ziel ist es hier (auch), vom kalten zum warmen bzw. heißen Traffic zu gelangen.
D.h. den Besucher auf die entsprechende Seite zu lenken. Ergänzend zum
Emailmarketing wirkt der Einsatz von SEM. SEM ist wiederum aufgeteilt in SEO
uns SEA.
SEO beinhaltet zum einen Onpage SEO (optimierte
websiteinterne Faktoren: guter Inhalt der Website, gute KW, Suchintension
befriedigen). Beinhaltet die Email, die
ich versende, einen Link, gelangt der Benutzer auf die Landing Page.
Zum anderen gehört zum SEO die OffPage-Optimierung. Es geht um die
Herausbildung einer Linkstruktur mit anderen Webseiten, um sich besser in
bestimmten thematischen Bereichen zu positionieren. Dafür sucht man bspw. nach
thematisch passenden Internetseiten, um sie für Linkpartnerschaft zu gewinnen
(Rückverweis/Backlinks).
3.
Wie gehen Sie bei einer Keywordrecherche vor? (Denken Sie aus Sicht eines
Kleinunternehmens. Branche ist willkürlich.)
Der Prozess der KW- Recherche beginnt mit meinem
SMART-Geschäftsziel und damit, dass ich als Unternehmerin von dem Markt, auf
den ich mich bewege, eine Nische suche. Ich frage mich: wie hoch ist die
online-Nachfrage an meinem Produkt, wie groß ist der online-Wettbewerb auf
meinem Markt und wie stark ist meine Konkurrenz.
Ich generiere eine hohe Zahl an Schlüsselwörtern (besser nicht generisch), die
im Verhältnis zu meiner Nische stehen und recherchiere im Internet dazu: Das
Verhältnis von Suchergebnis und Suchanfrage ist dabei wichtig. Je nach Ziel und
Budget entscheide ich mich auch, ob ich SEA oder SEO Marketing verfolge und
entscheide mich für die entsprechenden KW.
Mit Online Tools wie Google AdWords, Market Samurai filtere
ich die „guten“ KW. Weiteres Tool zur
Optimierung der KW ist SeoQuake. (KW density, title-tech, discription, PR,
alexa sind wenige der vielen Paramenter zur Optimierung.) Bei meiner Recherche nutze ich auch
Synonyme, ggf. sog. Longtail-KW und
schaue im KW-Planner z.B. auf das
durchschnittliche Suchvolumen zu meinen KW. Am Ende bleiben die für meine
Nische, für mein Produkt besten KW (ca. 10), um auf der SERP ein gutes Ranking
zu erzielen. Wichtig ist immer, dass die KW relevant zum Inhalt meiner Website
sind, dass sie für eine hohe Suchdichte sorgen, dass sie die Konkurrenz
überschaubar machen (woorank) und letztlich dass sie zu einer hohen
Geschäftigkeit führen. Denn Ziel meines Marketings ist stets der return on invest.
4. (Höherer Schwierigkeitsgrad!)
Ich habe ein Werbebudget von 1.000 Euro
Mein durchschnittlicher Kundenwert ist 800 Euro
Ich bezahle auf einer gewählten Plattform 10 Euro TKP
Meine CTR (Click Through Rate) kalkuliere ich mit 1%
Die CR (ConversionRate) soll bei 3% liegen
Und schließlich die Chance daraus einen Kunden zu generieren bei
ebenfall 3%
Die alles entscheidene Frage lautet:
Schaffe ich es mit diesen Werten mehr Kunden (Kundenwert)
zu gewinnen als das eingesetzte Budget
groß ist?
Jetzt lesen:
http://wenda-it-web.de/onlinemarketing-kurs-tag-15-google-adsense-und-onlinewerbung/#ixzz3JxviexLo
5. Beschreiben Sie den
Eintragungsprozess beim E-Mailmarketing. Was ist rechtlich zu beachten? Welche
Formulare und Mails sollten immer vorhanden sein?
Es handelt sich um einen Prozess der doppelten Bestätigung (double opt in):
1. In das Anmeldeformular trägt der
Interessent seine Email-Adresse und ggf. noch andere notwenige Daten.
Allerdings gilt hier: je weniger Daten abgefragt werden, desto höher die
Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand einträgt. 2. Mit dem Fehlerformular wird die Richtigkeit der Email sichergestellt. Die
Anmeldung wird 3. mit der sog. Thank you
Seite fortgeführt, diese wird in einem 4. Schritt mit der Bestätigung der Anlmeldung ergänzt
(Email an den User). Schließlich erfolgt die erfolgreiche Bestätigung der
Anmeldung mit der Confirmation Page
(oder 2. Thank you page), in der z.B. eine call to action platziert ist.
Juristisch zu beachten sind grundsätzlich
alle Anforderungen an den Datenschutz (§12, §5
Telemediengesetz), d.h. bspw. keine fremden Personen dürfen an die
Kundendaten gelangen, Missbrauch von Daten müssen unterbunden werden. ( S. 147)
Unerlässlich ist in jedem Newsletter die Angabe des Impressums und die
Möglichkeit, sich abmelden zu können (unsubscribe).
Multiple Choice (Setzen Sie VOR
jeder richtigen Antwort ein X)
6. Was sind typische Probleme im
E-Mail-Marketing?
1. Es gibt keine Probleme im
E-Mail-Marketing
x2. Zu viele Bilder im Newsletter
könnten das Gesamterscheinungsbild zerstören
x3. Es existieren Blacklists, in
die man eingetragen werden könnte
X 4. Manche Spamfilter leiten die
Email nicht in den Posteingang
x5. Eine zu hohe Sendefrequenz
kann zu hohen „Outs“ führen (Ermüdungseffekt!!!)
7. Welche sinnvollen Maßnahmen
gehören zur On-Site-Optimierung?
x1. Im Idealfall ist schon die
Domain mit Keywords versehen
2. Man muss oft H1 Überschriften
hintereinander verwenden
x3. In Bildelementen können
Keywords in Alt- und Titleattribut geschrieben werden
4. Es wird immer die Metaangabe
noindex und nofollow verwendet
5. Die Metaangabe für Keywords
muss vor allem bei Google verwendet werden
8. Was bedeutet die Abkürzung
SERP?
1. Search Engineering Random
Programming
2. Selling Earning Reselling Pricing
X 3. Search Engine Result Page
4. Signal Email Rss Program
5. Search Engine Reselling Place
9. Was sind die organischen
Suchergebnisse?
1. Das sind die Display Ads am
rechten Rand der Suchmaschine
2. Es sind nur die Ergebnisse aus
der Universal Search des Merchant Center
X 3. Damit sind die
Suchergebnisse außer den Werbe-Ads gemeint
4. Das sind die Suchergebnisse ab
Seite 2
5. Die kommen nur bei der Yahoo
und Bing Suche vor
10. Welche „P“ gehören zum
klassischen Marketingmix?
X 1. Product, Price, Place,
Promotion
2. Price, Place, Points,
Promotion
3. Product, Price, Place, Play
4. Place, Promotion, Panic,
Product
5. Product, Price, Place, Past